Landesflüchtlingsräte, Pro Asyl und Amnesty International fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die geplanten Asylrechtsverschärfungen zu stoppen

Die Flüchtlingsräte der Bundesländer fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die geplanten Asylrechtsverschärfungen zu stoppen / Geplante Gesetzesänderungen lösen keine Probleme und sind schlicht verfassungswidrig
Gemeinsame Presseerklärung der Flüchtlingsräte

Pro Asyl und Amnesty International fordern ebenfalls Bundestag und Bundesrat auf die Asylrechtsverschärfung zu stoppen:
Offener Brief zur Abstimmung zum Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz

Ausserdem Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Gesetzgebungsverfahren: „Die Bundesregierung untergräbt mit ihrem Vorgehen im Gesetzgebungsprozess massiv die Rechte des Parlaments. Nicht genug, dass der von einer weitgehenden Entrechtung von Asylsuchenden geprägte Gesetzentwurf im Schnellverfahren durch das Parlament gejagt wird – es werden den Abgeordneten auch maßgebliche Quellen und Unterlagen vorenthalten, die zur Auseinandersetzung mit dem Gesetzentwurf dringend erforderlich sind“, erklärt Ulla Jelpke, mit Blick auf das Asylpaket, welches diese Woche im Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll. Jelpke weiter: Asylrechtsverschärfung im Hauruck-Verfahren